Dual-Blindenführhund

 

Dual-Blindenführhunde helfen Menschen, die neben der Sehbehinderung eine zusätzliche Behinderung haben. So gibt es Dual-Blindenführhunde für Diabetiker, Epileptiker, Narkoleptiker, Migräniker, Asthmatiker, Körperbehinderte, Schwerhörige oder Taube und Menschen mit psychischen oder psychiatrischen Erkrankungen. Neben den Aufgaben eines Blindenführhundes übernehmen Dual-Blindenführhunde zusätzliche Aufgaben der anderen Assistenzhundeart, die der Partner benötigt. So warnt der Dual-Blindenführhund-Epilepsiewarnhund einen Epileptiker vor einem drohenden Anfall, indem er stehen bleibt und die Pfote aufs Bein des Epileptikers legt oder ihn mit der Nase anstupst. Oder für jemanden im Rollstuhl, der gleichzeitig einen Blindenführhund benötigt, lernt der Blindenführhund auf Kommando Objekte aufzuheben, Türen zu öffnen und das Telefon zu holen, wenn es klingelt.

Aufgaben eines Dual-Blindenführhundes



Der Dual-Blindenführhund durchläuft zwei vollständige Ausbildung: die Ausbildung zum Blindenführhund und die Ausbildung zu der anderen benötigten Assistenzhundeart. Die Aufgaben neben den Führhundaufgaben richten sich nach den tatsächlichen Bedürfnissen des menschlichen Partners.