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Vorbereitungskurs 20,00 €  

Der Vorbereitungskurs richtet sich an Einzelpersonen und Familien, die zum ersten Mal einen Assistenzhundwelpen bekommen.

Vor Einzug des Welpen lernen Sie in diesem Kurs in Theorie und Praxis, was Sie beachten müssen, wenn der Assistenzhundwelpe bei Ihnen einzieht. Welche Assistenzhundaufgaben müssen Sie ab dem Einzug bereits mit dem Welpen üben und wie können Sie den Welpen bereits ab dem ersten Tag speziell als Assistenzhund erziehen? Sie lernen die Unterschiede in der Erziehung eines Familienhundwelpen und eines Assistenzhundwelpen. Sie lernen speziell auf Ihre Assistenzhundart, was Sie von Anfang an fördern sollten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, damit Ihr Welpe später erfolgreich als Assistenzhund arbeitet. Zusätzlich lernen Sie in dem Vorbereitungskurs Theorie zu Hundesprache und Stress, sowie die allgemeinen Grundlagen für Welpen zu Fütterung, Pflege und Erstausstattung. Im Vorbereitungskurs wird Ihnen vermittelt, wie Sie für Ihren Assistenzhundwelpen in den ersten Tagen bis zur ersten Trainingsstunde das Training und die Sozialisierung durchführen, speziell auf Assistenzhunde abgestimmt.

Dieser Vorbereitungskurs ist Voraussetzung für alle zukünftigen Assistenzhundhalter, die auf einen geeigneten Welpen warten. Pro Vorbereitungskurs ist eine Mindestteilnehmerzahl von drei Teilnehmern erforderlich.

Der Vorbereitungskurs beinhaltet drei Kurseinheiten à 45 Minuten, an drei unterschiedlichen Terminen.

Vorbereitungskurse werden an Standorten des Österreichischen Assistenzhunde-Zentrums regelmäßig angeboten.

Themenkurs 20,00 €  

Wenn Sie mit Ihrem Assistenzhund im Österreichische Assistenzhunde-Zentrum die Ausbildung absolvieren, möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihren Hund an möglichst viele spätere Arbeitssituationen zu gewöhnen. Wenn Sie während des Trainings oder nach der Prüfung das Gefühl haben, dass Sie mit Ihrem Assistenzhund gerne bestimmte Situationen üben oder vertiefen möchten, können Sie gerne an einem Themenkurs teilnehmen. Die Themenkurse dienen der Übung bestimmter Situationen. Während einer Themenstunde, die 60 Minuten dauert, geht der Assistenzhundtrainer mit Ihnen an bestimmte Themenorte und übt mit Ihnen und Ihrem Assistenzhund dort das richtige Assistenzhundverhalten. Themenorte sind zum Beispiel:

Flughafen: Das Österreichische Assistenzhunde-Zentrum erhält für einen Themenkurs eine Sondergenehmigung des Flughafens zum Üben mit den Assistenzhunden, in dem auch gezielt Situationen geübt werden, für die sonst keine Möglichkeit besteht. Sie gehen mit Ihrem Assistenzhund unter Anleitung des Trainers durch eine Sicherheitskontrolle und lernen hier, worauf Sie achten müssen. Dann lernen Sie, wie sich Ihr Hund an der Gepäckausgabe zu verhalten hat, wenn Sie wirklich mit ihm fliegen. Im Anschluss gehen Sie durch den Tunnel in ein wartendes Flugzeug und lernen wie Ihr Assistenzhund in ein Flugzeug steigen sollte, wo er im Flugzeug sitzt und wie Sie sich bei Start und Landung verhalten mit einem Assistenzhund.

Zugfahrt: Bei einer Themenstunde erhalten die Teilnehmer, in Absprache mit der Bahn, die Möglichkeit eine Zugfahrt zu üben. Die Teilnehmer steigen mit ihren Assistenzhunden in verschiedene Züge und lernen wie sie ihre Assistenzhunde in unterschiedlichen Situationen während der Fahrt richtig platzieren sollten. Mit dem Assistenzhundtrainer wird eine kurze Zugfahrt absolviert, auf der die Teilnehmer Tipps erhalten, wie sich die Assistenzhunde verhalten sollten.

Kino: Bei dieser Themenstunde gehen die Teilnehmer mit ihren Assistenzhunden in ein Kino und lernen wie sich Assistenzhunde im Kino, beim Einlass und während der Filmvorführung verhalten sollten.

Busfahrt: Bei dieser Themenstunde üben die Teilnehmer mit ihren Assistenzhunden das angemessene Ein- und Aussteigen in einen Bus und wie sich der Hund während einer Busfahrt in verschiedenen Situationen zu verhalten hat.

Theater: Im Theater lernen die Teilnehmer mit ihren Assistenzhunden, wie sich die Assistenzhunde im Theater, während der Vorführung und in der Pause verhalten sollten.

Die Mindestteilnehmerzahl für Themenkurse beträgt drei Teilnehmer. Themenkurse werden regelmäßig an den Standorten des Deutschen Assistenzhunde-Zentrums angeboten.

Einzelstunde 50,00 €  

Wenn Sie die Ausbildung zum Assistenzhund mit Ihrem Welpen oder Hund beginnen, können Sie wählen, ob Sie die Trainingsstunden in Einzelstunden oder Gruppenstunden durchführen möchten. In Einzelstunden trainieren Sie mit Ihrem Hund alleine mit dem Assistenzhundtrainer. Jedes Training wird individuell für Sie vorbereitet und orientiert sich am aktuellen Lernstand Ihres Hundes und den gewünschten Aufgaben. Ihre Wünsche bezüglich des Trainings werden berücksichtigt und in die Trainingsstunde einbezogen. Einzelstunden beginnen ca. 1 –2 Wochen nach dem Einzug des Welpen oder dem Eignungstest.

In den ersten Monaten der Grundausbildung des Welpen empfehlen sich wöchentliche Trainingstreffen mit dem Assistenzhundtrainer, um eine optimale Entwicklung zum Assistenzhund zu fördern. Wenn Ihr Hund erwachsen ist und sich bereits wie ein Assistenzhund verhält und Sie sich in der Ausbildung sicher fühlen, können Sie auch alle 14 Tage ein Training mit dem Assistenzhundtrainer vereinbaren.

Eine Einzelstunde dauert 60 Minuten und findet meist an öffentlichen Orten statt. Das Training findet nicht auf einem Hundeplatz statt, da ein Assistenzhund auch später nicht auf einem Hundeplatz arbeiten wird, sondern in der Öffentlichkeit. Für jede Trainingsstunde wird ein anderer Trainingsort ausgewählt, an dem das Training stattfindet. Diese Trainingsorte befinden sich immer in der Stadt, wo sich der Standort des Deutschen Assistenzhunde-Zentrums befindet. Individuell abgestimmt auf den Trainingsstand Ihres Hundes planen die Head Assistenzhundtrainer, welche Orte sich für die Übungen der nächsten Trainingsstunde eignen. Das können in einer Stunde ein Modegeschäft, eine Hauptstraße und ein Park sein, in der nächsten Stunde der Bahnhof, ein Zeitungsgeschäft und ein Parkplatz und in der übernächsten Stunde ein Supermarkt, Einkaufswagen und ein Parkhaus.

Wenn Aufgaben für einen LPF-Assistenzhund erfordern, dass diese zu Hause geübt werden, wie das Öffnen und Schließen von Türen, Schubladen und Schränken, kommt der Assistenzhundtrainer auf Anfrage auch zu Ihnen nach Hause.

In jeder Trainingsstunde werden nicht nur die Standards, das Verhalten und die Sozialisierung in der Öffentlichkeit geübt, sondern vor allem die einzelnen Aufgaben an unterschiedlichen Orten. Ihr Assistenzhundtrainer schaut sich die Übungen der vergangenen Trainingsstunde an, die Sie zu Hause trainiert haben und zeigt Ihnen neue Aufgaben. Um bei Warnhunden ein zuverlässiges Warnen zu ermöglichen, steht Ihnen pro Trainingsstunde zusätzlich ein Head Assistenzhundtrainer zur Seite, der anhand Ihrer Dokumente die Warnleistung Ihres Hundes überwacht, um frühzeitig ein Nachlassen der Leistung Ihres Hundes erkennen zu können.

Sie erhalten nach jedem Training einen Hausaufgabenplan mit den aktuellen Übungen und neuen Aufgaben, die Sie mit Ihrem Hund bis zur nächsten Trainingsstunde üben sollten.

Die Termine für die Einzelstunden sprechen Sie individuell mit Ihrem Assistenzhundtrainer ab. Der Einstieg in die Ausbildung in Einzelstunden ist nach Eignung Ihres Hundes oder Einzug Ihres Welpen jederzeit möglich.

Die Ausbildung eines Assistenzhundes dauert, wenn sie im Welpenalter beginnt, 18 bis 28 Monate. Assistenzhundpartner benötigen mit einem Welpen im Durchschnitt 40 bis 60 Einzelstunden bis zu einer erfolgreichen Prüfung.

Mit einem bereits vorhandenen erwachsenen Hund, der die Eignungsprüfung bestanden hat, benötigen die meisten Assistenzhundpartner bis zu einer erfolgreichen Prüfung 4 bis 6 Monate und 10 bis 30 Einzelstunden.

Gruppenstunde 35,00 €  

Sie können die Ausbildung mit Ihrem Welpen wahlweise in Einzelstunden oder Gruppenstunden durchführen. Wenn Sie bereits einen erwachsenen Hund haben, der geeignet ist, sind meist nur Einzeltrainings möglich, da hier der Lernstand individuell ist. Jede Gruppenstunde wird nach Alter des Klienten, Alter des Hundes, Lernstand und Assistenzhundart unterteilt. Das bedeutet, wenn Ihr Welpe neun Wochen jung ist und für Ihren achtjährigen Sohn mit Diabetes ausgebildet werden soll, nehmen Sie an einem Gruppenkurs teil, zusammen mit einem oder mehreren anderen Kindern zwischen sieben und neun Jahren mit Diabetes oder Warnhundwelpen. Wenn Sie Ihren 12 Wochen jungen Welpen für Ihre zwölfjährige Tochter, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, ausbilden, findet dies in Gruppenkursen zusammen mit anderen elf bis dreizehnjährigen Kindern im Rollstuhl statt, die ebenfalls Welpen in diesem Alter haben.

Die Gruppenkurse für Kinder sind von ihrer Gestaltung auf Kinder abgestimmt und beinhalten kindgerechte Übungen für die Ausbildung. An den Gruppenstunden für Kinder kann die ganze Familie teilnehmen, da die Eltern das Training verfolgen sollten und zu Hause ebenfalls Übungen übernehmen. Kinder unter sechs Jahren sollten an Einzelstunden teilnehmen, um eine optimale Ausbildung des Welpen zu gewährleisten.

Wenn Sie einen zehn Wochen jungen Welpen haben und ein erwachsener Epileptiker sind, können Sie an einem Gruppenkurs teilnehmen, in dem ebenfalls nur erwachsene Epileptiker oder Diabetiker sind, die Welpen im gleichen Alter zu Warnhunden ausbilden.

In Gruppenstunden trainieren Sie gemeinsam mit anderen Klienten und ihren Welpen und dem Assistenzhundtrainer über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten. Das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum legt auch in Gruppenstunden Wert auf eine individuelle Betreuung, in der alle Welpen eine optimale Ausbildung erhalten. Deshalb finden Gruppenstunden in der Regel mit zwei bis vier Teilnehmern und auf keinen Fall mehr als fünf Teilnehmern statt. Jede Gruppenstunde wird individuell für die Teilnehmer vorbereitet und bezieht aktuelle Lernstände aller Welpen mit ein.

Gruppenstunden starten einige Wochen nach dem Einzug des Welpen, je nach Beginn eines passenden Gruppenkurses. Gruppenkurse finden in der Grundausbildung des Welpen wöchentlich statt und können in Absprache mit allen Teilnehmern, je nach Lernstand, wenn die Hunde erwachsen sind, alle 14 Tage stattfinden. Die Termine für eine Gruppenstunde werden mit allen Teilnehmern abgestimmt. Falls ein Teilnehmer zu einer Gruppenstunde nicht kommen kann, kann er diese Übungseinheit auf Wunsch in einer Einzelstunde nachholen.

Eine Gruppenstunde dauert 60 Minuten und findet meist an öffentlichen Orten statt. Da Assistenzhunde später auch an allen Orten und in der Öffentlichkeit arbeiten werden, findet das Training nicht auf einem Hundeplatz statt. Ein Trainer wählt für jede Trainingsstunde einen anderen Trainingsort aus, an dem das Training stattfindet. Diese Trainingsorte befinden sich in der Stadt, wo sich der Standort des Deutschen Assistenzhunde-Zentrums befindet. Individuell abgestimmt auf den Ausbildungsstand der Hunde planen die Head Assistenzhundtrainer, welche Orte sich für die Übungen der nächsten Trainingsstunde eignen. In einer Trainingsstunde geht die Gruppe in ein großes Einkaufszentrum, in folgendes geübt wird: Fahrstuhl fahren, Verhalten in Modegeschäften, Verhalten in Zeitungsgeschäften, Sitz und Platz unter einer Sitzbank im Einkaufszentrum und in Geschäften vor Regalen, Standards, Parkhäuser, Hunde und Menschen die ihn locken ignorieren und an die Seite gehen bei Autos. In der nächsten Gruppenstunde trifft sich der Assistenzhundtrainer mit der Gruppe auf dem Flughafen. Hier üben alle Klienten mit ihren Welpen das Gehen durch automatische Schiebetüren, Ignorieren von Lautsprecheranlagen, nicht Schnüffeln am Boden oder Koffern, Anstellen in einer Schlange an Schaltern, Sitz und Bleib an Sitzbänken, Gehen in enge Toiletten, Gehen auf spiegelnden Fliesen, souverän bei Ziehkoffern bleiben, Fahrstuhl fahren nach den Standards und nichts Fressbares im Restaurant vom Boden aufnehmen.

In jeder Trainingsstunde werden nicht nur die Standards, das Verhalten und die Sozialisierung in der Öffentlichkeit geübt, sondern vor allem die einzelnen Aufgaben an unterschiedlichen Orten. Ihr Assistenzhundtrainer schaut sich bei jedem Hund die Übungen der vergangenen Trainingsstunde an, die Sie zu Hause trainiert haben und zeigt Ihnen neue Aufgaben. Um bei Warnhunden ein zuverlässiges Warnen zu ermöglichen, steht Ihnen pro Trainingsstunde zusätzlich ein Head Assistenzhundtrainer zur Seite, der anhand Ihrer Dokumente die Warnleistung Ihres Hundes überwacht, um frühzeitig ein Nachlassen der Leistung Ihres Hundes erkennen zu können. Sie erhalten nach jedem Training einen Hausaufgabenplan mit den aktuellen Übungen und neuen Aufgaben, die Sie mit Ihrem Hund bis zur nächsten Trainingsstunde üben sollten.

Die Ausbildung eines Assistenzhundes dauert 18 bis 28 Monate. Assistenzhundpartner benötigen mit einem Welpen im Durchschnitt 45 bis 60 Gruppenstunden bis zu einer erfolgreichen Prüfung.

Hundeeignungstest 100,00 €  

Alle Hunde, die eine Ausbildung zum Assistenzhund im Österreichischen Assistenzhunde-Zentrum beginnen, werden vorab auf ihre Eignung getestet.

Eignungstest

Wenn Sie bereits einen Hund haben, können Sie Ihren Hund zu einem Eignungstest am Standort des Österreichischen Assistenzhunde-Zentrums anmelden. Der Assistenzhundtrainer wird mit Ihnen einen individuellen Termin vereinbaren für den Eignungstest. Der Test findet an öffentlichen Orten statt, dort wo Ihr Hund später auch arbeiten soll.

Der Eignungstest vor Ort dauert ca. 120 Minuten. Das Auswerten des Eignungstests durch einen erfahrenen Head Assistenzhundtrainer erfordert weitere 120 Minuten.

Der Assistenzhundtrainer testet Ihren Hund anhand von über 70 Tests auf seine Eignung. Die Rasse, Mischling, Alter oder vorherige Ausbildungen Ihres Hundes spielen für die Eignung als Assistenzhund keine Rolle. Die einzige Ausnahme stellt eine Schutzhundausbildung dar, die in der Regel ein Ausschlusskriterium für eine Assistenzhundausbildung ist.
Die Assistenzhundtrainer des Österreichischen Assistenzhunde-Zentrums sehen jeden Hund unabhängig von seiner Rasse oder Herkunft. Einzig die individuelle Eignung für diese Assistenzhundart ist entscheidend.

Welpentest/Wurf 150,00 €  

Alle Hunde, die eine Ausbildung zum Assistenzhund im Österreichischen Assistenzhunde-Zentrum beginnen, werden vorab auf ihre Eignung getestet.

Auswahl eines geeigneten Welpen

Die beste Voraussetzung, um die Ausbildung eines Assistenzhundes zu beginnen, ist, wenn Sie noch keinen eigenen Hund haben und Sie die Auswahl eines geeigneten Welpen den Profis überlassen. Nur sehr wenige Welpen verfügen über die erforderlichen Eigenschaften als Assistenzhund. Den richtigen Welpen zu finden, der wirklich für die Arbeit geeignet ist und die Ausbildung erfolgreich schafft, setzt viel Erfahrung und Wissen voraus.

  • 1 von 100 Hunden eignet sich als LPF-Assistenzhund, PTBS-Assistenzhund, Autismushund, FAS-Assistenzhund, Epilepsieanzeigehund, Mobilitätsassistenzhund und Demenz-Assistenzhund.
  • 1 von 500 Hunden ist als Signalhund geeignet.
  • 1 von 1000 Hunden eignet sich als Diabetikerwarnhund, Epilepsiewarnhund, Asthmawarnhund und Schlaganfallwarnhund.

Erfahrene Head Assistenzhundtrainer des Österreichischen Assistenzhunde-Zentrums übernehmen für Sie die Suche nach einem geeigneten Welpen. Sie verfügen über viel Erfahrung in der Welpenauswahl und haben bereits mindestens mehrere hundert Welpen auf ihre Assistenzhundeignung getestet. Vorab besprechen Sie mit dem Assistenzhundtrainer genau Wünsche und Anforderungen an den Welpen, neben seiner Eignung. Der Head Assistenzhundtrainer informiert Sie, sobald er einen geeigneten Welpen gefunden hat. Für die Welpenauswahl fahren die Head Assistenzhundtrainer des Österreichischen Assistenzhunde-Zentrums quer durch Deutschland und testen Welpenwürfe ausgewählter Züchter. Einen Welpenwurf zu testen dauert in der Regel einen Tag, da jeder Welpe einzeln anhand von über 70 Tests auf seine Eignung getestet wird. Nur wenn ein Welpe alle Tests sehr gut besteht, gilt er als geeignet.

Assistenzhundprüfung 300 ,00 €  

Am Ende der Ausbildung zum Assistenzhund steht in der Regel die Assistenzhundprüfung. Während der Assistenzhundprüfung wird Ihr Hund von unabhängigen Prüfern auf sein Wesen, Verhalten in der Öffentlichkeit, Einhalten der Standards, Ausführen der Kommandos und Hilfsleistungen geprüft. Die Prüfung dauert ca. 1 Tag. Wird die Prüfung nicht bestanden, darf sie bis zu zwei Mal wiederholt werden.

Bei Bestehen der Prüfung ist der Hund ein anerkannter Assistenzhund, der alle Rechte erhält. Er bekommt eine blaue Assistenzhundweste, einen Assistenzhundausweis und ein Prüfungszertifikat. Die Assistenzhundweste und der Assistenzhundausweis sind gültig bis zur nächsten Nachprüfung.

Die Prüfungen werden mehrmals jährlich angeboten.

Nachprüfung 0,00 €  

Um die Qualität und Arbeitsleistung des Assistenzhundes über sein Dienstleben zu gewährleisten, nehmen alle Assistenzhunde seriöser und anerkannter Organisationen an regelmäßigen Nachprüfungen teil. Die Nachprüfung dient dem Assistenzhundteam als Hilfestellung, die zuverlässige Arbeitsleistung des Assistenzhundes über den Lebenszeitraum sicher zu stellen.
Hier wird überprüft, ob der Assistenzhund weiterhin die Standards einhält, sein Verhalten noch dem eines Assistenzhundes entspricht und er zuverlässig seine Hilfsleistungen ausführt. Dies ist eine gute Möglichkeit, um zu sehen, wann ein Assistenzhund nachgeschult werden sollte, um weiterhin zuverlässig als Assistenzhund zu arbeiten. Besteht der Assistenzhund die Nachprüfung nicht, wird individuell geschaut, ob nur einige kleine Tipps vom Trainer notwendig sind oder das Team in einer Einzelstunde schauen sollte, wie der Assistenzhund wieder zuverlässig arbeiten kann. .
Bei einer Nachschulung kann eine Einzelstunde helfen kleine Fehler, die sich im Alltag schnell einschleichen können, wieder auszubügeln und führt in der Regel zu einer bestandenen Nachprüfung.

Unabhängig davon, können alle Klienten auch nach der Assistenzhundprüfung bei Fragen jederzeit kostenlos das Österreichische Assistenzhunde-Zentrum kontaktieren und bei Schwierigkeiten eine Einzelstunde buchen.

Das Österreichische Assistenzhunde-Zentrum legt Wert darauf, dass alle im Österreichischen Assistenzhunde-Zentrum geprüften Assistenzhunde an Nachprüfungen teilnehmen. Dies ist vor allem in Ihrem Interesse. Denn nur, wenn auch gegeben ist, dass alle sich wie gute Assistenzhunde verhalten, ist gewährleistet, dass Assistenzhunde des Österreichischen Assistenzhunde-Zentrums weiterhin überall Zutrittsrechte erhalten. .
Stellen Sie sich kurz folgendes Szenario vor: Sie gehen mit Ihrem Assistenzhund regelmäßig in dem Supermarkt in Ihrem Viertel einkaufen. An einem Tag geht dort auch ein Mann mit seinem Hund, der ihn am Rollstuhl begleitet aber nicht qualifiziert ausgebildet wurde, einkaufen. Die Mitarbeiter des Supermarktes lassen den Mann mit seinem Hund passieren, weil sie von Ihrem Assistenzhund gewohnt sind, dass Ihr Assistenzhund sich vorbildlich verhält. Dieser Hund nimmt nun an der Wursttheke eine Scheibe Wurst an, anstatt die Verkäuferin und die Wurst zu ignorieren, schnüffelt in den Käseregalen, nimmt aus einem Regal unbefugt eine Haribo Tüte und schnüffelt an der Kasse an den Anstehenden vor ihm. Als Sie das nächste Mal mit Ihrem Assistenzhund in den Supermarkt kommen, wird Ihnen der Zutritt verweigert mit der Begründung, dass vor einigen Tagen ein Behindertenbegleithund negativ aufgefallen sei. .
Sie sehen, aus welchen Gründen es wichtig ist, dass Sie beweisen können, dass Sie regelmäßig an Nachprüfungen teilnehmen, die gewährleisten, dass Ihr Assistenzhund sich weiterhin wie ein Assistenzhund verhält.

Bei bestandener Nachprüfung wird Ihr Assistenzhundausweis verlängert und Sie erhalten für Ihre Assistenzhundweste einen Button, der aussagt, wann Ihr Hund geprüft wurde und wie lange die Prüfung gültig ist. So ist es für jeden ersichtlich, dass Ihr Assistenzhund zu den Assistenzhunden gehört, die wirklich die höchsten Standards einhalten und dieses nicht nur einmal unter Beweis gestellt haben, vor vielen Jahren, sondern regelmäßig wieder erreichen.

Welpenspielstunde 6,00 €  

Das Österreichische Assistenzhunde-Zentrum bietet neben den Ausbildungsstunden für Assistenzhundwelpen im Training Spiel und Spaßstunden an. Während dieser Welpenspielstunden erhalten Welpen die Möglichkeit mit anderen Welpen zu spielen und gemeinsam mit ihrem Besitzer Abenteuer zu erleben. Jede Welpenspielstunde wird von einem Assistenzhundtrainer geleitet und überwacht. Neben dem Spiel mit anderen Welpen führt der Trainer gemeinsam mit den Teilnehmern Abenteuerspaziergänge durch.

Eine Welpenspielstunde dauert 45 Minuten, findet an wechselnden Orten statt, wo Spaziergänge und Freilauf möglich sind und hat eine Mindestteilnehmerzahl von drei Assistenzhundwelpen.

Assistenzhundspielstunde 6,00 €  

Viele Assistenzhundhalter wünschen sich für ihre erwachsenen Assistenzhunde eine Möglichkeit zu kontrolliertem Spiel mit anderen freundlichen Hunden. Das Österreichische Assistenzhunde-Zentrum bietet durch Assistenzhundtrainer geleitete Erlebnisspaziergänge für erwachsene Assistenzhunde und ihre Partner an, die dem Assistenzhund kontrollierten Freilauf und das Spiel mit anderen Assistenzhunden ermöglichen.

Eine Spielstunde dauert 45 Minuten, findet an wechselnden Orten statt, wo Spaziergänge und Freilauf möglich sind und hat eine Mindestteilnehmerzahl von drei Assistenzhunden.

Hundesportkurse für Hundehalter mit Handicap und Assistenzhundhalter 15,00 €  

Einige Assistenzhundhalter wünschen sich, neben der gemeinsamen Arbeit, auch eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung mit ihrem Hund ausüben zu können. Sportangebote sind häufig nicht barrierefrei und nicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicaps eingestellt. Aus diesem Grund bietet das Österreichische Assistenzhunde-Zentrum an allen Standorten regelmäßig Hundesportkurse für Assistenzhundhalter und Menschen mit Handicaps an, die auf die besonderen Bedürfnisse der Klienten ausgerichtet sind. Diese Hundesportkurse sind ebenfalls, nach einer Anmeldung, offen für alle Hundebesitzer mit Handicap, auch ohne Assistenzhund.
Nicht alle Hundesportarten sind für alle Assistenzhundarten geeignet. In Absprache mit dem Assistenzhundtrainer muss vorab geklärt werden, ob ein Hundesportkurs für Sie und Ihren Assistenzhund geeignet ist und für die Arbeit Ihres Hundes nicht kontraproduktiv ist. Eine Hundesportstunde umfasst 45 Minuten und hat eine Mindestteilnehmerzahl von drei Teams.

Agility

Im Agility durchlaufen Mensch und Hund einen Parcours mit Hindernissen. Agility ist grundsätzlich für alle Assistenzhundarten geeignet und legt viel Wert auf ein gutes Mensch-Hund Zusammenspiel.
Bei einer Agility Stunde im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum steht der Spaß für die Teams im Vordergrund, sowie ein barrierefreier Agility Parcours, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

Mobility

Beim Mobility durchlaufen Hund und Halter gemeinsam einen Parcours mit Alltagssituationen. Der Hund lernt so gemeinsam mit seinem Menschen Abenteuer zu meistern, wie Leitern hochzuklettern oder über eine wackelnde Hängebrücke zu gehen. Mobility ist für alle Assistenzhundarten geeignet und ist eine schöne Möglichkeit gemeinsam mit dem Hund Abenteuer zu erleben und gleichzeitig die Bindung zu fördern. Der Mobility Parcours im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum ist selbstverständlich auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Longieren

Beim Longieren befindet sich der Hund außerhalb eines Kreises und der Mensch teilweise in der Mitte des Kreises. Das Longieren ist ein Spiel aus Nähe und Distanz, bei dem der Hund den Kreis nur auf Einladung des Besitzers betreten darf, von dem er über die Körpersprache gelenkt wird. Hunde werden durch das Longieren geistig und körperlich ausgelastet und das Zusammenspiel mit dem Menschen wird gefördert. Allerdings ist Longieren auf keinen Fall für Warnhunde geeignet, da diese sich immer in der direkten Nähe des Menschen aufhalten müssen und keine Verbote diesbezüglich erhalten dürfen. Auch für PTBS-Assistenzhunde ist Longieren nur bedingt geeignet. Dafür können LPF-Assistenzhunde und Signalhunde, die nur im Haus arbeiten, an dieser Sportart viel Spaß haben. Selbstverständlich wird Longieren im Österreichischen Assistenzhunde-Zentrum so angeboten, dass der Platz auch bei schlechtem Wetter für Rollstuhlfahrer zugänglich ist.

Dummytraining

Im Dummytraining bewältigt der Hund verschiedene Apportieraufgaben im Gelände. Die Dummyarbeit leistet den Hund geistig und körperlich aus und fördert das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund. Dummytraining ist für fast alle Assistenzhundarten geeignet, wenn darauf geachtet wird, dass das Schnüffeln in der Öffentlichkeit nicht gefährdet wird. Allerdings ist es für Warnhunde nur bedingt geeignet.

Obedience

In Gehorsamsübungen trainieren die Hunde das präzise, harmonische und schnelle Ausführen von Übungen wie Fuß und Positionswechsel. Obedience ist für die meisten Assistenzhundarten geeignet, allerdings für Warnhunde nur bedingt, da diese die intelligente Gehorsamsverweigerung beherrschen müssen.

ZOS

Bei der Zielobjektsuche sucht der Hund einen bestimmten Gegenstand, den er vorher kennengelernt hat. Hierfür lernt er den Geruch von drei bis fünf Gegenständen, die an verschiedenen Orten versteckt werden. Für Warnhunde ist ZOS nur bedingt geeignet und nur unter Anleitung eines erfahrenen Assistenzhundtrainers möglich. Im Deutschen Assistenzhunde-Zentrum wird ZOS speziell für Assistenzhunde angeboten, so dass es auch für LPF-Assistenzhunde möglich ist, da die Gegenstände, entgegen der allgemeinen ZOS Regeln, apportiert werden dürfen.

Dog Dance

Beim Dog Dance werden mit dem Hund verschiedene Kunststücke und eine Choreographie zu Musik eingeübt. Dog Dance ist für alle Assistenzhunde geeignet.

Rally Obedience

Bei Rally Obedience durchläuft der Hund mit seinem Menschen zusammen einen Parcours aus mehreren Stationen. An jeder Station findet der Halter Karten, auf denen eine Aufgabe steht, wie eine Unterordnungsaufgabe und Richtungsanweisungen. Im Vordergrund steht der gemeinsame Spaß und die Zusammenarbeit mit dem Hund. Rally Obedience ist für alle Assistenzhundarten geeignet.

Ausbildung für

Diabetikerwarnhunde, PTBS-Assistenzhunde, LPF-Assistenzhunde, Autismushunde, Epilepsiewarnhunde, Signalhunde, Asthmawarnhunde, Schlaganfallwarnhunde, FAS-Assistenzhunde, Demenz-Assistenzhunde, Mobilitätsassistenzhunde und Epilepsieanzeigehunde

 

Wichtig: Preise können abweichen von Standort zu Standort.